Schmerzfrei operieren gegen den Tumor

 

15. Mitgliedervisite – 25. März 2015, CyberKnife-Zentrum Norddeutschland, Friedrich-Trendelenburg-Allee 2, 18273 Güstrow

Güstrow – CyberKnife hilft Menschen heilen – und das ohne Schmerzen für die Patienten. Auch in Mecklenburg-Vorpommern gibt es diese Behandlungsmethode. Güstrow ist der Standort des CyberKnife-Zentrums Norddeutschland, einer von zwei Einrichtungen der Saphir Radiochirurgie in Deutschland und die einzige im Norden unseren Landes. „Ich kann ohne Übertreibung sagen, das wir weltweit mit die schwierigsten Fälle behandelt haben“, sagte Dr. Stefan Wurster, Facharzt für Strahlentherapie, bei der 15. Visite der „Gesundheitsregion Mecklenburg-Vorpommern e.V.“ in dem unmittelbar neben dem Krankenhaus der Barlachstadt gelegenen Behandlungszentrum.

150407 gr v 15 f web 03

Dr. Wurster ist ein erfahrener Strahlentherapeut ist primär auf die Radiochirurgie spezialisiert ist und behandelt seit 2011 am CyberKnife in Güstrow Patienten. Das Zentrum gehört nach eigenen Angaben zu den fünf besten Einrichtungen inklusive Uni-Kliniken mit den meisten behandelten Lungen- und Lebertumoren. „Dr. Wurster zählt damit zu den erfahrensten Experten auf dem Gebiet der extrakraniellen Radiochirurgie in Deutschland“, heißt es auf der Website des Unternehmens.

150407 gr v 15 f web 11

Dr. Stefan Wurster (links) im Gespräch mit Prof. Dr. Karlheinz Hauenstein

Das CyberKnife-Zentrum Norddeutschland ist Ende des vergangenen Jahrzehnts mit einem Investitionsaufwand von rund 7,5 Millionen Euro errichtet worden. Finanziert wurde es von einem Kuratorium privater Geldgeber. Die ersten Behandlungen gab es im Dezember 2010, die offizielle Eröffnung fand im April 2011 statt. Inzwischen ist in Güstrow rund 500 Patienten mit der innovativen und hochpräzisen Technik geholfen worden.

150407 gr v 15 f web 19

Weltweit waren es seit 1994, der Geburtsstunde der CyberKnife-Behandlung, rund 250 000. Häufig ist nur eine einzige ambulante Behandlung für eine erfolgreiche Behandlung notwendig. Der entscheidende Vorteil ist, dass Patienten generell direkt nach der Radiochirurgie wieder in den Alltag entlassen werden können.

150407 gr v 15 f web ah 01  150407 gr v 15 f web ah 02

Die Kosten für eine radiochirurgische Behandlung werden derzeit nicht durch den allgemeinen ambulanten Vergütungskatalog der Krankenkassen abgebildet. „Unsere Saphir Radiochirurgie Zentren haben deshalb direkte Verträge zur Kostenübernahme mit allen privaten und vielen gesetzlichen Krankenkassen geschlossen“, wird auf der Unternehmens-Website mitgeteilt.

Quellen:

Website Saphir Radiochirurgie

Beitrag “Ärzte-Zeitung” zur Eröffnung des Zentrums Norddeutschland

Beitrag Schweriner Volkszeitung vom 15.12.2011: Wenn Roboter operieren – Cyberknife

Hier finden Sie den kompletten Beitrag im pdf-Format